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LzO saniert ihre Filiale in Vörden

Seit über zwei Jahren steht das Sparkassengebäude an der Osnabrücker Straße in Vörden leer. Jetzt haben die Arbeiten begonnen.

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Es geht los: Die LzO lässt das Ende 2017 schwer beschädigte Filial-Gebäude in Vörden jetzt sanieren. Foto: Lammert

Es geht los: Die LzO lässt das Ende 2017 schwer beschädigte Filial-Gebäude in Vörden jetzt sanieren. Foto: Lammert

In das Sanierungsprojekt „LzO-Filiale in Vörden“ an der Osnabrücker Straße kommt Bewegung. Nachdem das Gebäude beim Sprengen des Geldautomaten am 31. Dezember 2017 schwer beschädigt worden war, hatte die Landessparkasse zu Oldenburg die Sanierung zwar angekündigt, doch die Umsetzung ließ auf sich warten.

Jetzt heißt es in einer Pressemitteilung aus Oldenburg: „Wir haben damit begonnen, einzelne Elemente in dem jetzigen Gebäude zurückzubauen.“ Sobald diese Arbeiten abgeschlossen seien, werde der Neuaufbau beginnen.

Als Bauherrin achte die LzO während der Bauarbeiten darauf, dass die Verhaltensmaßnahmen unter den Handwerkern zum Schutz vor dem Coronavirus eingehalten werden, etwa hinsichtlich der Abstandsregeln. Sollten die Arbeiten planmäßig verlaufen, sei es möglich, dass die Fertigstellung des Gebäudes noch in diesem Jahr erfolge, teilte die LzO weiter mit.

Filile bekommt einen Online-Service-Raum

Die Planungen sehen nach LzO-Angaben vor: Die Grundfläche der Filiale bleibt in der bisherigen Größe erhalten. Da der Eingang verlegt wird und ein neues Filialkonzept vorgesehen ist, wird sich die Raumaufteilung aber ändern. Geplant ist ein neuer Service-Online-Raum, der es den Kunden von montags bis freitags jeweils in der Zeit von 8 bis 20 Uhr ermöglicht, sich via Bildschirm von einem Spezialisten der LzO in Oldenburg beraten zu lassen.

Ungeachtet dessen soll die Zahl der Mitarbeiter in der Filiale weiterhin vier betragen. Über die Kosten der Sanierung, in deren Verlauf die Wohnung im Obergeschoss des Gebäudes erhalten bleibt, machte die LzO keine Angaben.

Aus Kreisen des Neuenkirchen-Vördener Gemeinderates gab es große Zustimmung dafür, dass die Arbeiten nun begonnen haben, nachdem die LzO sie eigentlich bereits im vergangenen Juli hatte starten wollen. Damals habe aber die Ausschreibung der Arbeiten nicht die erhofften Ergebnisse gebracht, heißt es in der Gemeinde zu der Baubeginn-Verzögerung.

„Wenn es jetzt keine Einschränkungen mehr durch die Corona-Pandemie gibt, sind die Arbeiten im November abgeschlossen."Hermann Schütte, SPD-Fraktionsvorsitzender

„Ich hoffe, dass die LzO am Jahresende mit der Baumaßnahme fertig ist“, sagte Bernhard Wessel, der Sprecher der CDU/IGNV-Gruppe im Rat. Hermann Schütte, Vorsitzender der SPD/FDP-Fraktion, gab sich sicher: „Wenn es jetzt keine Einschränkungen mehr durch die Corona-Pandemie gibt, sind die Arbeiten im November abgeschlossen.“ Die LzO sei jetzt „mit Herz dabei“. Er habe mit der für Vörden zuständigen Regionaldirektorin gesprochen, sagte der SPD-Politiker.

Für Bernhard Wessel ist wichtig, dass die persönliche Beratung vor Ort weiter möglich ist. Viele Bürger wünschten sich das, es sei ein Stück Lebensqualität. Und: „Ich bin froh, dass die LzO am Standort Vörden festhält.“

Kritik an der Vorgehensweise der Sparkasse im Umgang mit dem Umbau äußerte dagegen der Heimatvereinsvorsitzende Dieter Stahl. Es sei nicht nachvollziehbar, dass die Sanierung nach über zwei Jahren noch nicht abgeschlossen sei. Gerade ein Geldinstitut wie die LzO sollte ein solches Projekt nicht so lange vor sich hindümpeln lassen.

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