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SPD-Antrag: Wälle im Stadion abtragen

Weniger Sichtschutz zur Straße: Die SPD hofft mit der Maßnahme auf eine höhere Sicherheit im Park. Über Gestaltungsmöglichkeiten der frei werdenden Fläche soll ergebnisoffen beraten werden.

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Tribüne und Wall als Sichtschutz: Der Mehrgenerationenpark liegt auf der einen Seite, die Friesoyther Straße samt Kreisel auf der anderen Seite. Foto: Hermes

Tribüne und Wall als Sichtschutz: Der Mehrgenerationenpark liegt auf der einen Seite, die Friesoyther Straße samt Kreisel auf der anderen Seite. Foto: Hermes

Die ehemalige Tribüne im Stadion entlang der Friesoyther Straße rückt in die politische Diskussion. Die SPD-Fraktion im Rat der Stadt möchte die dortigen Wälle abtragen und das Gelände umgestalten. Einen entsprechenden Antrag haben die Sozialdemokraten gestellt, erste Ideen dazu wurden ebenfalls schon in sozialen Netzwerken diskutiert.

„Der Mehrgenerationenpark ist eine Erfolgsgeschichte. Dies sollte vorangestellt werden“, teilte Fraktionsvorsitzender Jan Oskar Höffmann mit. Gleichzeitig würden sich aber Forderungen nach einer erhöhten Sicherheit häufen. Zudem habe es in der Vergangenheit immer wieder Klagen über Vandalismus und Drogenvergehen gegeben.

Offen einsehbares Gelände soll Kontrollen erleichtern

Mit dem Abtragen der Tribüne solle der Sichtschutz zur Straße verschwinden. „Leider besteht so zurzeit für einige wenige die Attraktivität, Grenzverletzungen zu begehen“, so Höffmann weiter.

Durch ein offen einsehbares Gelände sei es für die Polizei ohne großen Aufwand möglich, das Gelände regelmäßig zu kontrollieren. „So könnten auch zusätzliche Kosten durch einen Sicherheitsdienst entfallen“, sagt der SPD-Ratsherr.

Zudem könne der Park durch die Öffnung zur Straße für Besucher aus dem Nordkreis kommend noch mehr als „Tor zur Stadt“ dienen.

Gut genutzt: Die Skateranlage im Mehrgenerationenpark ist beliebt. Foto: HermesGut genutzt: Die Skateranlage im Mehrgenerationenpark ist beliebt. Foto: Hermes

Mit dieser Überlegung schaffe man auch neuen Raum für Erweiterungen des Geländes. „Über die Möglichkeiten einer attraktiven Nachnutzung sollte ergebnisoffen beraten werden“, sagt Höffmann, aber mit Blick auf Umweltfreundlichkeit.

Die Fraktion erwarte, dass in den Wällen erhebliche Altlasten verborgen seien. Deshalb müsse man die alte Tribüne vollständig abtragen: „Etwaige Kosten dürfen hierbei keine gewichtige Rolle einnehmen.“

Der Park jedenfalls kommt bei den meisten Besuchern gut an. So war gestern ein Vater mit seinen beiden Söhnen aus Emstek auf der Skateranlage: „Wir kommen dafür extra hier her. Die Idee, etwas für mehrere Generationen anzubieten, finde ich toll.“

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