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Wearable Fitness findet den Weg in die Pflege und Medizin

Fitnessarmbänder, Smartwatches, Sportuhren. Kurz: Wearables. Sie bleiben auch 2020 voll im Trend. Wir stellen einige vor.

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Kickr Core von WaHoo ist ein Biketrainer der ein realistisches Indoorerlebnis bietet

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Fitnessarmbänder, Smartwatches, Sportuhren ... Wearables (kleine vernetzte Computer, die am Körper getragen werden) sind auch 2020 ein Megatrend. Sie liefern Fitness- und Gesundheitsdaten und finden immer öfter den Weg in Pflege und Medizin (z.B. Blutzucker- und Blutdruck-Messgeräte).

MULTI-SPORTUHREN

Mittlerweile bieten alle Wearables eine Unterstützung für gängige Sportaktivitäten wie Laufen, Schwimmen, Radfahren oder das Fitness-Studio. Nachteil: Die einfachen Fitnessfunktionen bieten keine Trainingspläne und ermitteln keine differenziertere Leistungswerte. Wer es ausführlicher mag, sollte zu den Multi-Sportuhren greifen. Sie haben GPS und oft ein Navi an Bord. Außerdem ermöglichen sie eine exaktere Fitnessauswertung und spezielle Sportprofile, etwa für einen Triathlon. Ein weiteres Merkmal sind die Trainingspläne, etwa für Läufer oder zum Fitnesstraining. Zudem lassen sich viele Uhren mit weiteren Sensoren koppeln, etwa einen Brustgurt für die genaue Pulsmessung (sinnvoll bei starker Bewegung oder Schweißbildung), einen Sensor für das Fahrrad oder einen Laufsensor. Auf dem Bildschirm der Uhr und in der Smartphone-App sehen Nutzer am Ende ihres Workouts die Auswertung mit ausführlichen Werten. Übrigens: Die Uhren funktionieren zusammen mit Apps für das Smartphone. Allerdings ist nicht jedes Wearable mit jedem Smartphone, Tablet oder Computer kompatibel. Deshalb sollte man vor dem Kauf prüfen, ob sich das Wunsch-Wearable mit den eigenen Geräten versteht.

TICKR X

Der Brustgurt zeichnet nicht nur die Herzfrequenz und den Kalorienverbrauch auf, sondern trackt auch die Trittfrequenz beim Indoor Cycling. (Foto: wahoo)

GARMIN FORERUNNER 945

Der Garmin Forerunner 945 ist das aktuelle Highend- Modell aus der Garmin Forerunner-Reihe. Er spricht ambitionierte Athleten verschiedener Sportarten genauso wie Liebhaber von Statistiken und Smartwatch-Funktionen an. Neben bekannten Werten wie VO2max, Erholungszeit sowie aerober und anaerober Trainingseffekt spielen nun auch die pulsoxymetrisch gemessene Sauerstoffsättigung, der Trainingszustand und -belastungsfokus, die Höhen- und Wärmeakklimatisierung sowie Atemfrequenz eine Rolle.

Mit topographischen Karten und Trendline Popularity RoutingTM findet man in Europa sicher seinen Weg in Laufschuhen und auf dem Rad. Sicherheit im Training ist ein weiterer Fokus von Garmin. Sie wird neben der Trackingfunktion nun auch mit einer möglichen Unfallbenachrichtigung erhöht. (Foto: Hersteller)

POLAR VANTAGE V

Mit der Polar Vantage V hat das finnische Unternehmen eine High-End-Profi-Multisportuhr entwickelt, die nicht nur den Puls am Handgelenk misst, sondern auch die sogenannte Running Power (Watt). Zudem unterstützt die Technologie „Recovery Pro“ Athleten dabei, die Balance zwischen Training und Erholung zu optimieren und den eigenen Trainingserfolg zu überprüfen.

Die Vantage V hilft auch dabei, Belastung einzuschätzen. Sie erstellt beim Training Belastungsstufen für das kardiovaskuläre sowie das Muskel-Skelett-System und berücksichtigt zusätzlich die wahrgenommene Belastung. Somit kann die Uhr dabei helfen, den richtigen Trainingsreiz zur richtigen Zeit zu setzen. Über die Flow-App gibt es hierzu einen Zahlenwert, Sprachfeedback sowie eine optische Punkteskala für jede Trainingsbelastung. (Foto: Hersteller)

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