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FC Lastrup hält Team zusammen

Der Fußball-Bezirksligist setzt weiter auf Spieler aus den eigenen Reihen. Auf einen Akteur muss Trainer Martin Sommer künftig jedoch schweren Herzens verzichten.

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Weiter Lastruper: Auch Jan Ludmann (links) bleibt dem FCL in der kommenden Saison erhalten. Archivfoto: Wulfers

Weiter Lastruper: Auch Jan Ludmann (links) bleibt dem FCL in der kommenden Saison erhalten. Archivfoto: Wulfers

Der Fußball-Bezirksligist FC Lastrup wird in der Saison 2020/21 – wann immer sie auch beginnen wird – mit einer nahezu unveränderten Mannschaft auf Punktejagd gehen. „Auch wenn die Planungen wegen der Coronavirus-Epidemie zunächst etwas in den Hintergrund geraten sind, waren wir natürlich nicht untätig. Der Großteil des Kaders bleibt zusammen. Zudem setzen wir weiter auf den Nachwuchs und ziehen drei Jungs aus den A-Junioren hoch“, sagt Martin Sommer, der FCL-Chef an der Seitenlinie bleibt.

Nicht mehr zum Aufgebot zählen wird Florian Zwirchmair, der im Verein in Zukunft aber wahrscheinlich als Jugend-Coach tätig sein wird. Schweren Herzens muss Sommer demnächst auch auf den Mittelfeldspieler Hannes Heitmann verzichten. „Er ist ein überragender Fußballer, kann aufgrund seines großen Verletzungspechs der vergangenen Jahre aber leider nicht mehr auf Bezirksliga-Niveau spielen. Ich bin froh, dass er zu uns ins Trainerteam kommt“, so Sommer.

A-Jugendliche werden langsam an das Team herangeführt

Die drei A-Jugendlichen von der JSG Lastrup/Kneheim/Hemmelte sollen derweil langsam an den Männerfußball herangeführt werden. Tim Wienken kann sowohl im offensiven als auch im defensiven Mittelfeld eingesetzt werden, Leonard Käter gilt als torgefährlicher Offensivmann und Timo Rempe hat seine Stärken in der Innenverteidigung sowie im defensiven Mittelfeld.

Mit der Verpflichtung des jungen Trios setzt der FC Las-
trup seine Philosophie, Spieler aus den eigenen Reihen an den Klub zu binden, fort. „Natürlich halten wir die Augen auch nach außen hin immer offen – einen Torjäger, der 20 Treffer pro Saison garantiert, kann zum Beispiel jeder Verein gut gebrauchen. Letztlich sind wir mit unserem Lastruper Weg aber in den vergangenen Jahren stets gut gefahren“, sagt Martin Sommer.

Bleibt der Chef an der Seitenlinie: FCL-Trainer Martin Sommer. Foto: ArchivBleibt der Chef an der Seitenlinie: FCL-Trainer Martin Sommer. Foto: Archiv

Nachdem die Landesregierung zuletzt die Corona-Maßnahmen zum Sport- und Trainingsbetrieb gelockert hatte, trafen sich Sommer und sein Team am vergangenen Freitag erstmals zu einer lockeren Übungseinheit. „Natürlich haben wir die Abstandsregeln eingehalten. Deswegen waren keine Spielformen, aber immerhin Passübungen mit Torabschlüssen möglich.“ Weil die Mannschaft daran Gefallen fand, werden sich die FCL-Kicker in den kommenden Wochen wohl weiterhin zu einem Training pro Woche zusammenfinden.

Zur scheinbar endlosen Diskussion zum Umgang mit der aktuellen Spielzeit hat Martin Sommer eine klare Meinung. „Ich bin dafür, dass man die Saison abbricht und annulliert. So wären nur jene Tabellenführer benachteiligt, die einen deutlichen Vorsprung haben.“ Ob dies so kommt, wird sich aber wohl erst beim außerdordentlichen Verbandstag Ende Juni entscheiden.

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